Killer-Jeans: Noch kein Ende in Sicht
Anlässlich des heutigen Weltgesundheitstags ruft die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) zum weltweiten Verbot der tödlichen Sandstrahltechnik bei der Jeansverarbeitung auf. Über 20 Unternehmen aus ganz Europa sind bereits auf Forderungen der CCC eingegangen. Die Modekette New Yorker aber wendet die Technik trotz des erheblichen Gesundheitsrisikos weiter an. Der Konkurrent Orsay und die Luxusmarken Armani, Dolce&Gabbana, Roberto Cavalli und Versace haben bisher jegliche Information verweigert.
Jeans im Used-Look oder Vintage-Style werden mit der Sandstrahltechnik auf alt getrimmt – mit tödlichen Nebenwirkungen für die ArbeiterInnen, die innerhalb kurzer Zeit an der unheilbaren Lungenkrankheit Silikose erkranken.
Fordern Sie von den verantwortlichen Unternehmen ein endgültiges Sandstrahlverbot!
Schreiben Sie Protest-Mails an New Yorker, Orsay und die italienischen Luxusmarken:
In den letzten Monaten hat die Clean Clothes Campaign europaweit Jeans-Markenfirmen und Verkäufer aufgefordert, die Sandstrahltechnik öffentlich zu verbieten, das Verbot wirkungsvoll durchzusetzen sowie die betroffenen Arbeiter medizinisch zu versorgen und finanziell zu entschädigen. Erfahren Sie hier, wie die Unternehmen reagiert haben: